Natascha Brigo
Koordinatorin 

Als Doktorandin an der Universitätsklinik für Innere Medizin II, beschäftige ich mich mit der epigenetischen Regulation der angeborenen Immunfunktion während einer Infektion mit Salmonella. Die erfolgreiche Abwehr bakterieller Erreger erfordert ein Zusammenspiel verschiedener Zellen des Immunsystems. Fresszellen, sogenannte Makrophagen, sind eine der ersten Abwehrmechanismen des Körpers gegen eindringende Bakterien, indem sie diese Bakterien aktiv aufnehmen und dann zerstören. Manche Bakterien sind aber in der Lage diese Mechanismen zu umgehen. Ziel meines Projekts ist es, die molekularen Mechanismen zu erforschen, die zur Hemmung von den Genen führt, die eine Infektion begünstigen.

Das „WissensDurst“ Festival gibt allen Wissenschaftsinteressierten einen hervorragenden Einblick in die Forschungslandschaft der Innsbrucker Universitäten. In entspannter Atmosphäre präsentieren Forscherinnen und Forscher ihre aktuellen Forschungsfragen und diskutieren diese mit dem Publikum.

Milena Guevara Bertsch
Von Atomen bis zu Galaxien

Ich bin Doktorandin am Institut für Quantenoptik und  Quanteninformation in Innsbruck und arbeite am Aufbau einer Atomuhr aus Aluminium Ionen. Wissenschaftliche Forschung wird oft als Gegenstand einer anderen Welt, voller seltsamer Wörter und  komplizierter Definitionen wahrgenommen. Im Rahmen des WissensDurst  
Festivals möchten wir euch in entspannter Atmosphäre zeigen, wie  unsere Forschung mit der realen Welt in Verbindung steht und wie  unglaublich faszinierend sie sein kann.

Christian Romen
Von Atomen bis zu Galaxien

Ich bin Doktorand am Institut für Theoretische Physik in Innsbruck und untersuche magnetische Phänomene bei Temperaturen nahe am absoluten Nullpunkt.
Die "WissendsDurst" Reihe ist eine großartige Idee um in einem gemütlichen Rahmen einen Einblick in die Forschung in Innsbruck zu erhalten.

Christine Maier
Von Atomen bis zu Galaxien

Ich bin Doktorandin am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation in Innsbruck und arbeite an Quantensimulationen mit gefangenen, gekühlten Ionen. Damit untersuchen wir komplizierte Quantenphänomene, welche mit Hilfe klassischer Computer nicht mehr berechnet werden können. Das "WissensDurst" Event verbindet Vorträge herausragender Wissenschaftler mit einer lockeren Atmosphäre und bietet damit jedem Interessierten eine super Gelegenheit mehr über die Forschung in Innsbruck zu erfahren.

Daniel Mayer
Von Atomen bis zu Galaxien

Ich bin Doktorand am Institut für theoretische Physik der Universität Innsbruck in der Arbeitsgruppe für Bio- und Nanophysik. Mein Interesse gilt der sogenannten Thermophorese, welche auch als Ludiwg-Soret-Effekt bekannt ist. Dabei bewegen sich Nanopartikel, aber auch Moleküle in einer Flüssigkeit, bedingt durch einen Temperaturunterschied, in eine bestimmte Richtung. Das "WissensDurst" Festival bietet meines Erachtens die Möglichkeit, einem interessierten Publikum in angenehmer und kurzweiliger Atmosphäre einen kleinen, aber feinen Einblick in aktuelle Forschungsthemen zu erhalten und sich von der Begeisterungsfähigkeit der vortragenden Wissenschaftler an deren Themenschwerpunkten mitreißen zu lassen.

Larissa Traxler
Die Wunder des menschlichen Körpers

Ich bin Doktorandin an der Molekularbiologie, wo wir neurologische Krankheiten, wie zum Beispiel Alzheimer, mit Hilfe von Stammzellen erforschen. Da medizinische Forschung alle betrifft und nicht nur hinter verschlossenen Türen stattfinden soll, finde ich es eine großartige Idee, den Leuten Innsbrucker Forschung in Form eines Wissenschaftsfestivals zu vermitteln.

Christina Gebauer
Wahrnehmung und Gehirn

Ich habe Neuroimmunologie studiert. Seit einem Jahr bin ich Mitarbeiterin der Firma MED-EL. MED-EL forscht, entwickelt und baut Hörimplantate. Obwohl ich nicht mehr direkt  als Wissenschaftlerin arbeite ist und bleibt Wissenschaft meine Leidenschaft. Es ist einfach faszinierend an Unbekanntem zu arbeiten und neue Entdeckungen zu machen. Meine größte Leidenschaft ist aber Wissen zu vermitteln und Wissenschaft zu kommunizieren und verständlich zu machen. Das Festival WissensDurst ist eine ideale Plattform dafür. Es bietet die Möglichkeit für Wissenschaftler ihr Thema mit anderen zu teilen und sie zu begeistern. Außerdem macht es Wissenschaft und Wissenschaftler für alle greifbar. 

Johanna Schachtl-Rieß
Die Wunder des menschlichen Körpers 

Wie funktioniert der menschliche Körper? Wie entstehen Krankheiten? Diesen Fragen konnte ich während meines Studiums der Molekularen Medizin in Innsbruck – und bald auch bei einem Doktoratsstudium – nachgehen und gleichzeitig viele verschiedene Labore kennenlernen. Doch ich bin mir sicher, dass sich diese Fragen nicht nur ForscherInnen stellen. Deshalb finde ich es super, dass das WissensDurst Jedem die Möglichkeit bietet in entspannter Atmosphäre mehr über die Forschung in Innsbruck zu erfahren. Ich freue mich auf spannende Vorträge und Diskussionen!

Arbeitskreis WUV
Was treibt die Wissenschaft?

Das Programm zum Thema „Was treibt die Wissenschaft“ wird nicht von einzelnen Personen konzipiert, sondern von einem Verein: Im Arbeitskreis Wissenschaft und Verantwortlichkeit vernetzen sich eine Vielzahl von Personen aus verschiedenen Hochschulen und aus der Zivilgesellschaft, um wichtige Themen aus dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft auf die Bildfläche zu bringen. Dazu organisieren wir etwa Vorträge, Diskussionsveranstaltungen und Workshops. In unserer Programmgestaltung ist uns immer wichtig, den sprichwörtlichen Elfenbeinturm zu verlassen und niederschwellige Zugänge zu bieten. Daher freuen wir uns sehr, beim Wissensdurst-Festival dabei sein zu dürfen! Mehr zu uns und unser weiteres Programm zu "Was treibt die Wissenschaft" unter www.uibk.ac.at/wuv/.

Gudrun Liebscher
Die Wunder des menschlichen Körpers

Ich bin Doktorandin an der Medizinischen Universität Innsbruck in der Abteilung Zellbiologie. In meiner Arbeit geht es um die Funktion eines wichtigen Nähstoffsensor-Komplexes im Fettgewebe. Die Ergebnisse können in Zukunft für die Entwicklung von Medikamenten gegen Adipositas genutzt werden.

Für mich ist das "WissensDurst" Event die perfekte Gelegenheit die manchmal kompliziert klingende Wissenschaft der breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. So können Innsbrucker Wissenschaftler ihre spannenden Forschungsergebnisse präsentieren und das Publikum davon begeistern.

Helene Hainzer
Von Atomen bis zu Galaxien

Ich bin Doktorandin am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation in Innsbruck und arbeite am Aufbau eines neuen Quantensimulators basierend auf gefangenen Kalzium-Ionen. Mit solchen Simulatoren hoffen wir in Zukunft viele relevante Fragestellungen, nicht nur aus der Physik sondern auch beispielsweise Chemie oder Pharmazie und anderen Naturwissenschaften, beantworten zu können.

Das Wissensdurstfestival bietet eine gute Gelegenheit aktuelle Forschung einem breiten Publikum in entspannter Atmosphäre näher zu bringen, und somit einen Einblick zu schaffen in die faszinierenden Phänomene, mit denen wir uns als Forscher täglich beschäftigen dürfen.

Anna Seewald
Wahrnehmung und Gehrin

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Krankheiten, bleiben jedoch oft unerkannt. Wie sich die Verbindungen in den Gefühlszentren unseres Gehirns verändern, wenn wir Angst empfinden, erforsche ich im Rahmen meiner Doktorarbeit am Institut für Neuropharmakologie. Von meiner Teilnahme am WissensDurst-Festival erhoffe ich mir, unsere Forschung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und vor allem junge Teilnehmer für Wissenschaft zu begeistern.

Lisa Bergmeister
Wahrnehmung und Gehirn

Wie funktioniert unser Gehirn? Wie verändert sich die Funktion des Gehirns während einer Erkrankung? Was sind die Ursachen von Erkrankungen des Nervensystems? Das alles sind Fragen, die ich mir schon seit meiner Jugend stelle und die mich dazu gebracht haben, Molekulare Medizin zu studieren und meinen Doktor in Neurowissenschaften zu beginnen. Ich beschäftige mich mit strukturellen und funktionellen Veränderungen von Mitochondrien in neurodegenerativen Erkrankungen wie Epilepsie, Parkinson, Huntington und Alzheimer. Mitochondrien sind auch bekannt als die Kraftwerke der Zelle und sind essenziell für die normale Funktion von Nervenzellen. Ziel ist es, die Veränderungen, die mit einer neurodegenerativen Erkrankung einhergehen, besser verstehen zu können.

Ich finde das WissensDurst Festival super, weil es jedem die Möglichkeit gibt mehr über die lokale Forschung zu erfahren.